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Wie Ich Beten Kann

Wie ich beten kann

Gebet am Morgen

Leitwort: „Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennet meine Seele.“ Psalm 139,14

Ich staune über das tägliche Wunder, dass es mich und diese Welt gibt. Aufmerksam nehme ich wahr, was ist und achte darauf, was es mir bedeutet. Mir ist bewusst, dass dieser Tag der erste ist von denen, die mir noch bleiben, einmalig und unwiederbringlich – begrenzte, kostbare Lebenszeit. Ich spüre mich und meine Welt mit allen Sinnen, fasse dieses Gefühl in Worte und spreche davon zu Gott, dem ich das alles verdanke. Ich lobe ihn, den Vater, den Sohn und den heiligen Geist für das, was ich bin und habe und klage ihm mein Leid und meinen Schmerz. So bitte ich den, der mich kennt, mich diesen Tag zu begleiten, mir zu helfen bei den Aufgaben, die vor mir liegen und gelingen zu lassen, was ich mir vorgenommen habe. Ich bitte um Kraft für das Schwere, das auf mich wartet und um Trost in meinen Sorgen und Ängsten. Er hat mich bis jetzt am Leben erhalten. Ihm traue ich zu, dass er mir auch heute geben wird, was ich brauche. Ich bitte ihn um seinen Segen für mich und meine Angehörigen und alle, denen ich heute begegnen werde.

Gebet am Mittag

Leitwort: „Du siehst alle meine Wege.“ Psalm 139, 3

Ich unterbreche mich selbst in dem, was ich tue und schaue auf aus meinem Alltag zu Gott. Ich gönne mir eine Atempause und besinne mich auf ihn, den Anfang, die Mitte und das Ziel dieses Tages und meines Lebens. So bekomme ich Abstand und gewinne aus dem Gespräch mit ihm neue Klarheit, wie ich mein Leben führen will. Ich achte auf die Versuchungen, in denen ich heute stehe und bedenke, ob ich den Rest des Tages auf dem eingeschlagenen Weg weitergehen will oder den Kurs korrigieren muss. Das hilft mir, dass ich mich mit neuer Aufmerksamkeit meinen Mitmenschen und meinen Aufgaben widmen kann.

Gebet am Abend

Leitwort: „Du hältst deine Hand über mir.“ Psalm 139,5

Ich löse mich aus diesem Tag, bedenke ihn und gebe ihn zurück in Gottes Hand. Ich berge mich mit meinen Gedanken, Sorgen und Ängsten in seinem Frieden. Für das, was er mir heute Gutes erwiesen hat, danke ich, für alle Freude und alles Glück. Und ich klage ihm das Leid, das dieser Tag über mich gebracht hat.
Ich danke Gott für das, was sich erfüllt hat und gelungen ist und bitte ihn herzlich um Vergebung für das, was ich versäumt habe und woran ich schuldig geworden bin. So bedenke ich, was morgen wieder sein soll und was ich besser machen kann.
Ich bitte Gott für alle, die mir nahe stehen und die, mit denen ich mich schwer tue: für die unter ihnen, die krank und einsam sind, unglücklich und in Schwierigkeiten. Ich bitte um die Phantasie der Liebe und den Willen, zu tun, was meine Welt freundlicher macht. Und ich bitte um Schutz und Segen für alle seine Geschöpfe. Das alles tue ich im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.

Hans Löhr

PFARRAMT

Sekretariat
Karin Oberseider

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