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Besondere Zeiten. Tagebuch, Seite 25

Wahrscheinlich haben die beiden gar nicht gewusst, welche Freude sie mir gemacht haben. Die beiden, die mir noch am Sonntag Abend eine Email geschickt haben, die einen sehr schönen Konzerthinweis enthielt. Als ich die Mail heute früh gelesen habe, dachte ich mir: „Diesem Tipp gehst so du bald als möglich nach.“ Da war aber noch nicht klar, wann dieses ‚so bald als möglich‘ dran wäre. Denn mein Morgen war zunächst anders verplant. Ich wollte mir Gedanken zu Passion und Ostern machen und diese Gedanken auch schriftlich festhalten. Nachdem ich die Sommersdorfer Kirche aufgesperrt und mich bei Frühstück und Fränkischer Landeszeitung für den Tag fit gemacht hatte, ging’s also erneut an den Computer. Diesmal für das Festhalten meiner Gedanken zu dem, was die Evangelien von den letzten Tagen Jesu erzählen. Und was das heute noch mit uns zu tun haben könnte.

Gegen zwölf war eine kurze Mittagspause in der phantastisch warmen Frühlingssonne dran. Für den Nachmittag wartete dann Kopier- und Faltarbeit auf mich. Wie lange diese Kopier- und Faltarbeit dauern würde, war anfangs nicht abzusehen. Bald kristallisierte sich aber heraus: Das wird dauern. Sehr lang. Vermutlich bin in den Abend hinein. Und es wird eine sehr, sehr langweilige Arbeit sein. (Damit habe ich mir als Studentin ab und zu etwas dazuverdient – mit dem Falten von Papieren …. ich bringe also durchaus Erfahrung für solcherlei Tätigkeit mit). Glücklicherweise kam mir der Link in Erinnerung, den mir besagte zwei Freunde per Mail geschickt hatten. Ein Konzertmitschnitt aus Italien. Aha. Aus Verona. Sogar aus der ‚Arena di Verona‘. Jenem berühmten, historischen Rundbau im Zentrum der Stadt, in dem noch heute an lauen Sommerabenden Musikereignisse von Weltrang stattfinden. Soso. Ich dachte an eine Verdi-Oper und war sehr gespannt. Welche würde es sein? ‚La Traviata?‘ Oder ‚Nabucco‘?  Oder ‚Aida‘? Weder noch. Es war gar keine Oper. Sondern ein deutsch-italienisches Konzert von drei begnadeten Musikern und ihrer Band: Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer. Was für ein Vergnügen, vier Stunden öder Büro-Arbeit durch diesen Konzertmitschnitt als einen Genuss zu erleben. Vielen Dank, ihr lieben Freunde, für diesen wunderbaren Tipp. Er war wirklich ein Geschenk des Himmels – da ich ja auch die italienische Sprache so gern höre und dieses deutsch-italienische Mischmasch gut zu verstehen war. Mir ging die Arbeit für Stunden hervorragend von der Hand und ich danke herzlich für diese ganz ungeahnte Form der Seelsorge gleich am Wochenanfang. Ihr, die ihr euch überlegt, was ich wohl kopiert und gefaltet habe, lasst euch überraschen. Und freut euch auf einen kleinen Gruß, der euch hoffentlich in den nächsten Tagen erreicht und uns in den Passions- und Ostertagen miteinander verbindet.

Ach ja, noch etwas: In der Sommersdorfer Kirche lagen Predigten aus, die keiner mitnahm. Es liegt auch noch immer das Grußwort unseres Landesbischofs anlässlich der Corona-Krise aus. Auch das möchte so recht keiner mitnehmen. Ich höre das Auslegen von Kopien deshalb auf – es erscheint mir als Papierverschwendung. (Wir haben keine zentral liegende Kirche, daher funktioniert auch das Auslegen von Kopien nicht, wie mir scheint.) Wenn jemand von euch/von Ihnen diesen Text noch haben will, dann schreibt mir bitte einfach eine kurze Mail oder ruft an. Dann schicke ich sehr gern eventuelle weitere Grußworte von Landesbischof Bedford-Strohm per Post an euch raus.

Habt einen guten Abend und morgen einen bewahrten, glitzernden Frühlingstag.

Ihre/Eure Elfriede Bezold-Löhr

PFARRAMT

Sekretariat
Karin Oberseider

KIRCHENGEMEINDE

Sommersdorf / Thann
Sommersdorf 5
91595 Burgoberbach
Tel.: +49 9805 648
Fax: +49 9805 932 202
Mail: pfarramt@sommersdorf-thann.de
Spendenkonto: DE 71 7655 0000 0008 8247 57

ÖFFNUNGSZEITEN

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10:00 Uhr – 13:00 Uhr
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