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Besondere Zeiten. Tagebuch, Seite 32

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Blau des Himmels heute früh hat mich überrascht! Ich dachte gar nicht, dass der Ostermontag noch so schön sonnig würde. Ihr wisst schon, welche Folgen das hatte …. – richtig: Laufschuhe anziehen und in der Sonne die Runde durch den Altmühlgrund ziehen. Anschließend habe ich die Kirche wieder aufgesperrt. Sie war schon angenehm warm, da gestern Abend netterweise Erwin Feinauer noch die Heizung entsprechend programmiert hatte. Ich hatte das Vergnügen, noch einmal den Osterhasen durch die Kirche zu schicken, denn die Süßigkeiten vom Vortag samt kleiner geistlicher Ermutigung waren fast komplett verschwunden. Schön, dass sich an diesem Wochenende doch so viele auf den Weg hierher in die Sommersdorfer Oster-Kirche gemacht haben – auch in der Thanner Peterskirche hat sich der eine oder die andere für einige Zeit in eine Bank gesetzt.

Ansonsten war mein Ostermontag ein Tag mit viel Muse. Sicher erinnert sich kaum ein Pfarrer, eine Pfarrerin an ein so geruhsames Osterfest wie dieses. Es kommt mir so vor, als würde sich in diesen Tagen die Situation in unserem Land doch ein klein wenig entspannen. Wir dürfen hoffen, dass Mitte der Woche erste Lockerungen der Corona-Auflagen mit klarem Datum angekündigt werden. Kluge Wissenschaftler*innen bitten zwar immer wieder, dass wir weiterhin mit Einschränkungen rechnen. Aber wir können ja das eine tun und das andere nicht lassen: Uns freuen über kleine Schritte zurück zur Normalität und trotzdem in der gegenseitigen Rücksicht, die wir jetzt viereinhalb Wochen intensiv trainiert haben, nicht nachlassen.
Ich selbst, ich gebe es offen zu, freue mich sehr über eine wachsende Bewegungsfreiheit. Am meisten fehlt mir neben den Zusammenkünften unterschiedlichster Art in unserer Gemeinde die Möglichkeit, einfach ‚mal so‘ ins Auto zu steigen, mich mit meinen Geschwistern oder guten Freunden außerhalb der Gemeinde zum Kaffee zu treffen, einen interessanten Film im Kino anzuschauen oder ins Konzert zu gehen. Diese Inspirationen erlebe ich live doch anders als über den Computer.

Viele von euch waren in den letzten Wochen sehr, sehr stark gefordert. Wer kleinere Kinder hat, selbst außer Haus oder zumindest im Homeoffice arbeiten muss und dann womöglich noch zu pflegende Angehörige daheim hat, der erlebt stärkste Belastungen. Ich hoffe für euch und wünsche euch von Herzen, dass das, was an Zugeständnissen in den kommenden Tagen in Aussicht gestellt wird, diese bisherige Maximalbelastung zumindest spürbar kleiner macht. Stärkere gegenseitige persönliche Unterstützung ist bisher noch nicht möglich – doch sollten sich die Auflagen lockern, könnte ich sogar hilfsbereite Ehrenamtliche in Situationen wie der eben geschilderten als Entlastung vermitteln. Dazu bräuchte es jedoch eine kurze Mail, damit der Kontakt hergestellt werden kann. Ich bin zu erreichen unter ‚pfarramt@sommersdorf-thann.de‘.

Ich wünsche uns allen einen guten Start in diese verkürzte neue Arbeitswoche. Und noch immer schreibe ich es bewusst: „Bleibt gesund.“

Ihre / eure Elfriede Bezold-Löhr

PFARRAMT

Sekretariat
Karin Oberseider

KIRCHENGEMEINDE

Sommersdorf / Thann
Sommersdorf 5
91595 Burgoberbach
Tel.: +49 9805 648
Fax: +49 9805 932 202
Mail: pfarramt@sommersdorf-thann.de
Spendenkonto: DE 71 7655 0000 0008 8247 57

ÖFFNUNGSZEITEN

Dienstag:
10:00 Uhr – 13:00 Uhr
Mittwoch:
11:00 Uhr – 15:00 Uhr
Donnerstag:
11:00 Uhr – 16:00 Uhr

PFARRAMT

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Karin Oberseider

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Sommersdorf 5
91595 Burgoberbach
Tel.: +49 9805 648
Fax: +49 9805 932 202
Mail: pfarramt@sommersdorf-thann.de

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