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Besondere Zeiten. Tagebuch, Seite 46

Gestatten? Bolle!

Haus- und Familienhund der Korders. Das Herzstück, sozusagen der heimliche Boss der Familie.

Der einzige mit Stammbaum, also ein echter „von“. Darauf lege ich allerdings keinen Wert. Sie dürfen mich gerne „Bolle“ rufen. Ich hoffe, sie sind nicht enttäuscht, wenn ich nicht reagiere. Als echter Terrier liegt es in meiner Natur, selbstbestimmt zu handeln.

Bei der Urlaubsplanung richten sich alle nach mir und suchen ein haustierfreundliches Ferienhaus aus. Wenn ich krank bin, begleitet mich fast die gesamte Familie zum Tierarzt. Ich werde ausreichend und manchmal im Übermaß geknuddelt und Gassi geführt. Ich fühle mich wertgeschätzt und geliebt und in normalen Zeiten pudelwohl.

Jetzt ist es anders. Die meisten in meiner Familie sind die ganze Zeit daheim. Früher war mir manchmal langweilig, wenn ich den Vormittag über alleine zu Hause war. Mittlerweile sehne ich die Putzaktionen meines Frauchens herbei. Da der Staubsauger und ich nie Freunde geworden sind, sperrt sie mich ins Arbeitszimmer. Manchmal vergisst sie mich nach dem Saugen und ich liege alleine in diesem Raum und habe meine Ruhe.

Soweit zum Seelenleben unseres Hundes.

Er liebt uns, das wissen wir alle. Dennoch hat er vor kurzem angefangen, manchmal leise zu knurren, wenn er mal nicht angefasst werden möchte. Es ist ein liebevolles Knurren, aber es heißt, „Jetzt nicht! Lass mich in Ruhe!“.

Ein bisschen geht es mir wie unserem Hund. Nein, ich knurre nicht!  Aber ich fahre manchmal aus der Haut und bin gereizt wegen einer Kleinigkeit. An manchen Tagen ist es anstrengend, so nah aufeinanderzusitzen. Manchmal hätte ich gerne ein Stündchen meine Ruhe. Manchmal wäre ich gerne eine Stunde allein.

An anderen Tagen genieße ich die Vorteile, die dieser Ausnahmezustand mit sich bringt. Die Familie rückt näher zusammen. Nach dem Essen bleiben alle sitzen und erzählen sich noch etwas. Auch die großen, seit kurzem erwachsenen Kinder, die sonst ihr eigenes Ding machen, sich schnell wieder davonmachen, um Freunde zu treffen oder zu relaxen.

Das stärkt uns als Familie. Wir wissen und spüren wieder mehr, was wir aneinander haben. Wir verstärken den „Draht“ zueinander.

Und das ist etwas sehr Schönes!

 

Herzliche Grüße aus Neuses,

Silke Korder

 

PFARRAMT

Sekretariat
Karin Oberseider

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